Die Stiftung Krebsforschung Schweiz unterstützt vielversprechende Projekte aus allen Bereichen der Krebsforschung, um die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Menschen mit Krebs weiter zu verbessern.
Eine Operation zur Entfernung eines Bauchspeicheldrüsenkrebses ist komplex, dauert mehrere Stunden und ist mit Risiken verbunden. Diese Folge von «Wissen gegen Krebs» zeigt, wie entscheidend chirurgische Entscheidungen sind – und wie Forschung dazu beiträgt, Behandlungen weiter zu verbessern.
Chemotherapie schädigt häufig die Darmschleimhaut, eine bekannte Nebenwirkung. Diese Schädigung bleibt jedoch nicht auf den Darm beschränkt. Sie verändert die Nährstoffverfügbarkeit für Darmbakterien und zwingt die Mikrobiota, sich anzupassen.
Wenn der eigene Krebs unter dem Mikroskop sichtbar wird.
Warum sprechen manche Krebsarten nicht mehr auf Therapien an? Und weshalb gelingt es Tumoren, sich dem Immunsystem zu entziehen? Diese Fragen standen im Zentrum eines Forschungsprojekts zur Resistenz bei B-Zell-Lymphomen.
Lange galt der Mann als das Mass aller Dinge. Erst seit kurzem achten die Fachleute in der Krebsmedizin auf geschlechtsspezifische Unterschiede – und lernen dabei, wie sie die Erkrankungen besser behandeln können.
Theoretisch spricht viel dafür, Immun- und Strahlentherapie miteinander zu kombinieren. Doch bisher hat sich dieser Ansatz in der klinischen Praxis nur teilweise bewährt. Nun erklärt ein Forschungsprojekt, woran das liegt. Und was man ändern müsste, damit die Bestrahlung als eine Art Impfung gegen den Krebs wirken kann.
Bestimmte Darmbakterien können das Immunsystem stärken und in Experimenten das Wachstum von Tumoren bremsen. Das zeigt ein erfolgreich abgeschlossenes Forschungsprojekt.
Sarkome sind seltene, aber aggressive Krebsarten, die besonders oft Kinder treffen. Zwei Forscherinnen möchten eine moderne Form der Immuntherapie weiterentwickeln, damit sie gezielter wirkt und Hoffnung auf schonendere Behandlungen gibt.
Auch die Zellen des Immunsystems folgen einer inneren Uhr. Die wirksamsten Abwehrreaktionen stellen sie gleich nach dem Aufwachen auf die Beine. Diese Erkenntnisse könnten schon bald in die klinische Praxis einfliessen und die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten verbessern.
Radiologe Andreas Boss zeigt, wie künftig künstliche Intelligenz die Auswertung erleichtern könnte.
Seelische Narben: Wenn Betroffene das Vertrauen ins Gesundheitssystem verlieren.
Krebskranke Kinder verdienen die bestmögliche Behandlung. Doch was ist darunter zu verstehen? Nun haben Forschende objektive Qualitätskriterien definiert. Das helfe nicht nur Fachpersonen, sondern auch betroffenen Familien, sagt die Kinderkrebsspezialistin Katrin Scheinemann, die das Projekt geleitet hat.